Fischen im Allgäu


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Fischen einst und jetzt
Von Fischen erhalten wir erstmals Kunde in einer St. Gallener Urkunde aus dem Jahr 860. Es heißt darin "actum in Viskingun", d.h. "ausgestellt in Fischen". In den folgenden Jahren wird der Ort u.a. als Fiskina, Fiskinga und Vischi erwähnt.
Wegen der zentralen Lage im oberen Illertal wurd Fischen sehr bald zur südlichsten Pfarrei, die sich um 1391 bis in den hintersten Winkel des Kleinwalsertales erstreckte. Neben Mittelberg und Hirschegg gehörten damals auch Tiefenbach, Obermaiselstein und Ofterschwang zur Pfarrei Fischen. Die erste Pfarrkirche wurde 1126 geweiht.
Witschaftlich gesehen dominierte stets die Landwirtschaft un der Handel, hinzu gesellten sich Gewerbebetriebe - insbesondere im holzverarbeitenden Bereich - sowie Ende des 19. Jahrhunderts der Fremdenverkehr.
Mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie von Sonthofen nach Oberstdorf im Jahre 1890 kamen die ersten Gäste ins Oberallgäu. Im Laufe der Zeit gewann der Tourismus zunehmend an Bedeutung. Im inzwischen mit dem Prädikat "Heilklimatischer Kurort" ausgezeichneten Fischen ist der Tourismus zum Hauptwirtschaftszweig geworden.

Wahrzeichen des Ortes sind der Spitze Kirchturm von St. Verena und die Kuppel der Frauenkapelle zusammen mit dem mächtig aufsteigenden Entschenkopf, dem Nebelhorn und dem Rubihorn. Im Wappenschild dominieren zwei Fische und die bayrische Raute. Die Ortsfarben sind rot/gold.

Nährers über Fischen erfahren Sie hier.

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